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In Wiesensteig gibt es eine sehr lange Tradition die Pannen und
Missgeschicke, die den Wiesensteigern übers Jahr passieren, festzuhalten
und in einer Narrenzeitung an der Fasnet zu veröffentlichen. Dies
geschieht meist in Reimform.
Das älteste gefundene und noch existierende Exemplar
einer Wiesensteiger Narrenzeitung stammt aus dem Jahre
1911 !. Diese Zeitung trug den Namen "Elefantia" und kostete
damals 11 Reichspfennige
Von 1958 bis 1965 hat die Narrenzeitung ein Arzt komplett im Alleingang geschrieben und legte
dabei großen Wert darauf anonym zu bleiben. Die Wiesensteiger „Närrische Nachrichten“ waren mit viel
persönlichem Einsatz (eigener Graphiken des Herausgebers) gestaltet und imitierten eine Tageszeitung. Es gab ausführliche Artikel über fingierte Pläne (Mineralfreibad) und lange Gedichte über
lokalen Klatsch. Jedes Jahr erschien Sonntags ein Extrablatt mit einem Personenrätsel das am Rosenmontag in der regulären Ausgabe aufgelöst wurde. Der Verfasser legte Wert darauf, dass nur lokale Themen behandelt wurden.
Seit 1970 erscheint einmal jährlich die „Wiesensteiger Narrenzeitung“.
Die Aufgabe der Erstellung der Zeitung hat inzwischen der Elferrat
zusammen mit Persönlichkeiten aus
Wiesensteig übernommen.
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